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Serbien untersucht Folgen von NATO-Krieg

Belgrad. Serbien will die gesundheitlichen Schäden durch ­NATO-Bomben untersuchen, die 1999 auf das Land abgeworfen wurden. Der Staat werde dafür ein eigenes Gremium gründen, berichtete die Belgrader Zeitung Novosti am Dienstag. Über 100 Wissenschaftler hätten sich dafür stark gemacht, Staatspräsident Aleksandar Vucic habe bereits grünes Licht gegeben. Der Militärpakt hatte bei seinem Bombardement durch Munition mit abgereichertem Uran und den Beschuss von Industriebetrieben dauerhafte ökologische und gesundheitliche Schäden verursacht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2017, Seite 7, Ausland

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