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Milizen töteten in Kongo UN-Mitarbeiter

New York. Eine Gruppe kongolesischer Milizen aus der Kasai-Region ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen vermutlich für den Tod zweier UN-Experten verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Untersuchungsausschuss, der den Tod des US-Staatsbürgers Michael Sharp und der Schwedin Zaida Catalán aufklären sollte. Beide seien von Kämpfern entführt worden, heißt es im Abschlussbericht an den UN-Sicherheitsrat. Sharp und Catalán hatten im Zentrum des Landes wegen Menschenrechtsverletzungen ermittelt und waren im März tot aufgefunden worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2017, Seite 7, Ausland

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