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Sixt kalkuliert mit Krisen

Pullach. Der Nettogewinn von Deutschlands größtem Autovermieter Sixt ist im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um unerwartet hohe 28 Prozent auf knapp 73 Millionen Euro gestiegen, wie das Unternehmen im Münchner Vorort Pullach am Donnerstag mitteilte. Sixt profitierte dabei von den schwierigen politischen Verhältnissen in der Türkei, in Ägypten und Tunesien. Der Autovermieter hatte darauf gesetzt, dass viele Touristen deshalb lieber nach Spanien, Frankreich und Italien reisten – was sich erfüllte. Die Auslandsumsätze in der Autovermietung stiegen um mehr als zwölf Prozent auf 453 Millionen Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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