-
17.08.2017
- → Kapital & Arbeit
Jobvernichter: Trump kritisiert Amazon
Washington. US-Präsident Donald Trump hat die Steuerpraxis des Internetgiganten Amazon kritisiert. »Amazon fügt steuerzahlenden Einzelhändlern großen Schaden zu.« Auch Gemeinden, Städte und Bundesstaaten in den USA litten darunter, twitterte Trump am Mittwoch. »Viele Jobs gehen verloren.« Der Präsident hatte bereits mehrmals Amazon und dessen Chef Jeffrey Bezos kritisiert, nicht zuletzt deshalb, weil dem Internetmilliardär auch die Washington Post gehört, die der Regierung alles andere als freundlich gesonnen ist.
Bei Amazon sind derzeit offiziell 50.000 Posten in den USA unbesetzt. Aus diesem Grund hat der Konzern Anfang des Monats bereits eine Arbeitsplatzmesse abgehalten, um Personal zu finden. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!