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Hinrichtung von Dutzenden Zivilisten in Afghanistan

Kabul. Mitglieder der Taliban und des »Islamischen Staates« (IS) haben im Norden Afghanistans mindestens 50 Menschen erschossen, die meisten von ihnen Zivilisten. Die Männer hätten am Donnerstag abend (Ortszeit) das Dorf Mirza Olang in der Provinz Sar-i-Pul gestürmt und sich 48 Stunden lang Kämpfe mit der Polizei geliefert, sagte ein Provinzsprecher am Sonntag. Nach der Eroberung des Dorfes am Samstag abend hätten sie die Einwohner zusammengetrieben und hingerichtet. In den schweren Kämpfen seien zusätzlich sieben Polizisten und ein afghanischer Soldat ums Leben gekommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2017, Seite 2, Ausland

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