-
05.08.2017
- → Inland
VW-Manager bekennt sich schuldig
Detroit. Der im Januar in den USA festgenommene ehemalige VW-Manager Oliver Schmidt hat sich wegen seiner Rolle im Abgasskandal schuldig bekannt. Der Deutsche, dem die Behörden Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze vorwerfen, legte am Freitag in Detroit ein Geständnis vor dem zuständigen Richter ab. Hierdurch reduziert sich das potentielle Strafmaß erheblich: Von elf Anklagepunkten wurden neun fallengelassen. Ein Freispruch ist nun allerdings nicht mehr möglich. Nach dem Geständnis drohen Schmidt immer noch bis zu sieben Jahre Haft und Geldstrafen von bis zu 500.000 Dollar. Zuvor hätte sich die maximale Haftstrafe auf 169 Jahre belaufen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!