-
21.07.2017
- → Feminismus
Lesben und Schwule weiter diskriminiert
Berlin. Lesben und Schwule gehen am Arbeitsplatz offener mit ihrer sexuellen Identität um. Knapp ein Drittel (28,9 Prozent) bekennt sich gegenüber den Kollegen dazu. Das geht aus einer am Mittwoch vorgestellten Studie hervor, an der die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beteiligt war. Vor zehn Jahren »outeten« sich nur 12,7 Prozent der Homosexuellen im Job. Allerdings spricht noch immer rund ein Drittel (30,5 Prozent) mit niemandem oder nur mit wenigen Personen darüber.
Der Studie »Out im Office?!« zur Arbeitssituation lesbischer, schwuler, bisexueller und transgeschlechtlicher Menschen zufolge machen immer noch mehr als drei Viertel (76,3 Prozent) der Befragten Erfahrungen mit Diskriminierung, Ausgrenzung und sexueller Belästigung. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!