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Italien: Polizei gibt Folter bei G-8-Gipfel zu

Rom. Die Polizei in Italien hat erstmals offiziell Misshandlungen von Demonstranten am Rande des G-8-Gipfels in Genua 2001 eingeräumt. »Ich sage klar und deutlich, dass es Folter gab«, sagte der italienische Polizeichef Franco Gabrielli am Mittwoch der Tageszeitung La Republicca. Gabrielli sprach über die damaligen Vorfälle, einen Monat nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) Italien zum zweiten Mal wegen des brutalen Vorgehens der Polizisten verurteilt hatte. Erst seit Anfang Juli gilt Folter in dem Land zudem als Straftatbestand. Gabrielli nannte das Sicherheitskonzept des Gipfels der großen Industrienationen im Jahr 2001 »eine Katastrophe«, behauptete aber auch, dass sich bei der Polizei in Italien seitdem viel geändert habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2017, Seite 1, Ausland

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