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Noch weit entfernt von Quoteneinhaltung

Berlin. Die Zahl der Frauen in Aufsichtsräten deutscher Unternehmen ist auf ein Rekordhoch gestiegen. Gleichzeitig funktionieren die freiwilligen Zielvorgaben für Vorstände und andere Führungsebenen nur schlecht. Diese Bilanz zog die Organisation FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte) am Donnerstag. Nach den neuesten Daten ist der Anteil der Frauen in den Aufsichtsräten von 105 börsennotierten und voll mitbestimmten Großunternehmen auf 28,1 Prozent gestiegen und liegt damit nur noch wenig unter den gesetzlich geforderten 30 Prozent. Zugleich bestimmen immer noch nur sehr wenige Frauen in den Vorständen mit. Im Durchschnitt von 185 ausgewählten Unternehmen stellen sie derzeit 6,8 Prozent der Mitglieder. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2017, Seite 15, Feminismus

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