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S&P droht London mit niedrigerem Rating

London. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) könnte noch vor dem Abschluss der »Brexit«-Gespräche ihre Bewertung von Großbritannien ändern – vermutlich zum Negativen. »Wir müssen nicht warten«, sagte S&P-Volkswirt Moritz Krämer am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Sein Unternehmen werde das Land mindestens alle sechs Monate prüfen.

»Wir beobachten die wirtschaftlichen Implikationen, die Implikationen für die öffentlichen Finanzen, die verfassungsmäßigen Implikationen wie die ganze Schottland-Situation und Dinge wie die Währung«, erklärte er während einer Konferenz in London. S&P hatte seine Bewertung nach der »Brexit«-Entscheidung 2016 von der Bestnote »AAA« um zwei Stufen auf »AA« gesenkt. Dies hat u. a. Auswirkungen auf die Kosten von Staatsanleihen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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