Zum Inhalt der Seite

Belgische AKW kaputter als bekannt

Brüssel. Wie im belgischen Atomreaktor Tihange 2 nahe der deutsche Grenzen sind auch am Meiler Doel im Norden des Landes weitere Mikrorisse entdeckt worden. Zusätzlich zu den rund 13.000 bekannten Stellen wurden nun 300 weitere sogenannte Wasserstoff-Mikrobläschen im Stahl des Reaktordruckbehälters festgestellt, wie der Betreiber Engie Electrabel am Montag bestätigte. Die Sicherheit sei aber nicht in Gefahr, versicherten der Betreiber sowie Belgiens Innenminister Jan Jambon. Atomkraftgegner in Belgien und Deutschland forderten dagegen erneut, beide AKW abzuschalten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2017, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!