-
13.05.2017
- → Inland
Waffendiebstahl bei der Bundeswehr
Berlin. Unbekannte haben aus einem Panzer der Bundeswehr Gewehre gestohlen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag auf Anfrage mit. Zuvor hatte die Welt darüber berichtet. Demnach wurden Mitte Februar auf dem Truppenübungsplatz Munster in Niedersachsen ein »Fuchs«-Panzer aufgebrochen und zwei G-36-Sturmgewehre, eine P-8-Pistole, eine Signalpistole, zwei Funkgeräte, zwei Magazine ohne Munition und ein Doppelfernrohr gestohlen. Die Gewehre seien nicht geladen gewesen, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt. Der Panzer gehört zu einem Truppenteil aus Minden in Nordrhein-Westfalen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!