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US-Exministerin will Trump gewarnt haben

Washington. In den Ermittlungen über eine mögliche verdeckte Einflussnahme Russlands auf die US-Politik hat die frühere Justizministerin Sally Yates vor dem Justizausschuss des Senats erklärt, sie habe bereits im Januar vor dem damaligen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn gewarnt. Am 26. Januar, eine Woche nach dem Amtsantritt von Donald Trump, habe sie dessen Berater Don McGahn darauf hingewiesen, dass Flynn die Unwahrheit über seine Kontakte zum russischen Botschafter gesagt habe. Yates wurde 18 Tage nach ihrer Warnung von Trump entlassen, nachdem sich die noch von Barack Obama eingesetzte Ministerin sich gegen den Einreisebann gestellt hatte, den der neue Präsident gegen Bürger mehrheitlich muslimischer Länder verhängt hatte. Trump hat mehrfach betont, dass es keine Geheimabsprachen zwischen ihm und Russland gegeben habe. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2017, Seite 2, Ausland

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