Zum Inhalt der Seite

Wien: Razzien bei ­Strabag und Porr

Wien. Wegen möglicher Preisabsprachen haben Ermittler in den vergangenen Tagen die beiden österreichischen Baufirmen Strabag und Porr durchsucht. »Es besteht der begründete Verdacht, dass Unternehmen Preise abgesprochen haben«, teilte die Bundeswettbewerbsbehörde am Freitag in Wien mit. Beide Baukonzerne haben die Untersuchungen bestätigt.

Mehrere österreichische Tageszeitungen berichteten, es bestehe der Verdacht, dass insgesamt 20 Tiefbauunternehmen eine Art Kartell gebildet und die Preise beim Bau von Autobahnen und Landstraßen abgesprochen hätten. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!