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Kein Blut

In Australien bekommt der österreichische Staatskunstmystiker Hermann Nitsch Probleme mit einer geplanten Tierperformance. In einer Petition forderten mehr als 14.000 Menschen, dass die für Juni auf Tasmanien geplante Aufführung aus Tierschutzgründen verboten werden soll. Während der dreistündigen Performance wird allerdings kein Tier getötet, doch gehören Blut und der Kadaver eines frisch geschlachteten Bullen dazu. Die Aufführung, die als »blutiges Opferritual« beschrieben wird, soll im Rahmen des »Dark-Mofo-Kunstfestivals« in einem Museum in der Inselhauptstadt Hobart stattfinden. Für solchen rituellen Unsinn ist Nitsch weltberühmt – in Wien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2017, Seite 11, Feuilleton

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