-
29.03.2017
- → Inland
Rechnungshof kritisiert Bundesagentur
Berlin/Nürnberg. Der Bundesrechnungshof hat der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Zusammenhang mit den von ihr 2015 als Soforthilfe organisierten Deutschkursen für Flüchtlinge Verschwendung vorgeworfen. Einen entsprechenden Bericht von NDR Info bestätigte am Dienstag eine BA-Sprecherin, betonte aber zugleich, 2015 sei die Situation »extrem unübersichtlich« gewesen.
Die Prüfer halten der BA unter anderem vor, die Qualität der von ihr finanzierten Kurse sowie die von den Anbietern vorgelegten Abrechnungen nicht ausreichend geprüft zu haben. Die Kurse seien auch aufgrund des schlechten Lernmaterials von schwindenden Teilnehmerzahlen geprägt gewesen. Die BA stellte für die zwischen Herbst 2015 und Frühsommer 2016 angebotenen rund 14.000 Einstiegskurse nach eigenen Angaben 400 Millionen Euro zur Verfügung. Daran nahmen rund 194.000 Personen teil. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
