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Protest gegen Pläne von Knorr-Bremse

Berlin. In Berlin protestierten am Freitag Gewerkschafter und Mitarbeiter gegen Pläne des Konzerns Knorr-Bremse zur Standortschließung und Arbeitszeitverlängerung. Die IG Metall hatte anlässlich der Aufsichtsratssitzung des Bremsenbauers zu einem Autokorso aufgerufen, der vom Betriebsgelände der KB Powertech im Stadtteil Tegel zu den anderen Unternehmensstandorten von Knorr-Bremse sowie der Tochter Hasse & Wrede im Bezirk Marzahn führte.

Knorr-Bremse droht mit Produktionsschließung und Einführung der 42-Stunden-Woche (jW berichtete). Betroffen sind die Berliner Firmen Hasse & Wrede und KB Powertech. Damit schüre der Bremsenkonzern Existenzängste bei den Beschäftigten und ihren Familien, so die Gewerkschaft auf ihrer Homepage.

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Nach eigenen Angaben ist Knorr-Bremse Weltmarktführer bei Bremsen für Eisenbahnen und Nutzfahrzeuge. Die Umsätze liegen bei mehr als fünf Milliarden, die Gewinne 2015 bei 645 Millionen Euro. Die Profite kämen »vor allem seinem Eigentümer, dem Multimilliardär Heinz Hermann Thiele, zugute«, resümiert die IG Metall. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2017, Seite 5, Inland

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