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EU erschwert Steuervermeidung

Brüssel. Die EU-Finanzminister haben nach eigenen Angaben ein weiteres Steuerschlupfloch für Konzerne in Europa geschlossen. Multinationale Unternehmen sollen demnach künftig nicht mehr Körperschaftssteuern umgehen können, indem sie Unterschiede zwischen den Steuersystemen von EU-Staaten und Ländern außerhalb der EU ausnutzen. Damit würden Empfehlungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Bekämpfung der sogenannten Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung (BEPS) umgesetzt, erklärte der maltesische Finanzminister Edward Scicluna am Dienstag nach dem Treffen mit seinen Amtskollegen in Brüssel. Die Regeln sollen ab 2020 gelten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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