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Wahlfarce in Somalia

Mogadischu. Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat das Parlament von Somalia am Mittwoch einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Aus Angst vor Anschlägen waren die Straßen der Hauptstadt Mogadischu gesperrt. Die Abgeordneten, die im vergangenen Jahr nur von 14.000 »Delegierten« gewählt worden waren, kamen in einer Halle des von Soldaten der Afrikanischen Union bewachten Flughafens von Mogadischu zusammen. Ergebnisse lagen bei jW-Redaktionsschluss noch nicht vor. Eigentlich sollte der Präsident durch die Bevölkerung gewählt werden, das wurde jedoch auf das Jahr 2020 verschoben. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2017, Seite 2, Ausland

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