-
09.02.2017
- → Ausland
Wahlfarce in Somalia
Mogadischu. Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat das Parlament von Somalia am Mittwoch einen neuen Staatspräsidenten gewählt. Aus Angst vor Anschlägen waren die Straßen der Hauptstadt Mogadischu gesperrt. Die Abgeordneten, die im vergangenen Jahr nur von 14.000 »Delegierten« gewählt worden waren, kamen in einer Halle des von Soldaten der Afrikanischen Union bewachten Flughafens von Mogadischu zusammen. Ergebnisse lagen bei jW-Redaktionsschluss noch nicht vor. Eigentlich sollte der Präsident durch die Bevölkerung gewählt werden, das wurde jedoch auf das Jahr 2020 verschoben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!