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Tate-Museen

Risikofreudig

Als erste Frau übernimmt die Museumsmanagerin Maria Balshaw die Chefposi­tion der britischen Tate-Museen. Das teilte die Tate am Dienstag in London mit. Balshaw folgt Nicholas Serota nach, der seit 1988 amtiert und im vergangenen Jahr seinen Rücktritt angekündigt hatte. Sie wird den Posten am 1. Juni antreten. Als Generaldirektorin übernimmt Balshaw eine der einflussreichsten Positionen der internationalen Kunstwelt. Die Tate ist eine Körperschaft, die vier Kunstmuseen betreibt: Die Tate Britain und die Tate Modern in London sowie je einen Ableger in Liverpool und in St. Ives. Balshaw erklärte in einer Stellungnahme, sie wolle den Ruf der Tate als künstlerisch risikofreudiges Haus weiterentwickeln. Sie gilt als Schlüsselfigur bei der Umgestaltung der Kunstszene von Manchester. Seit 2006 ist Balshaw Direktorin der renommierten Whitworth Art Gallery, die zur Universität von Manchester gehört. Unter ihrer Leitung wurde das Haus umgebaut und anschließend als »Museum des Jahres« ausgezeichnet. 2011 übernahm sie zudem die Leitung der städtischen Kunstgalerien in Manchester. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2017, Seite 11, Feuilleton

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