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Polens Banken mit ­Problemen

Frankfurt am Main. In Polen fielen am Montag die Aktien wichtiger Geldhäuser um bis zu 4,2 Prozent. Auslöser der Verkäufe waren Empfehlungen des Finanzstabilitätskomitees KSF, das den Kreditinstituten unter anderem höhere Rückstellungen für gewährte Fremdwährungskredite auferlegen will. Zähle man alle Belastungen zusammen, werde bei einigen Instituten das Kapital knapp, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters einen Analysten.

Mit dem Vorgehen will das KSF die Umwandlung von Hypothekenkrediten auf Franken-Basis in polnische Zloty forcieren. Viele polnische Eigenheimkäufer hatten wegen niedriger Zinsen Kredite in der Schweizer Währung aufgenommen. Da der Franken in der Zwischenzeit kräftig aufgewertet hat, können sie sich die Raten aber oft nicht mehr leisten. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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