-
16.01.2017
- → Sport
Ikarus in Utah
London. Der frühere Moskauer Dopinglaborchef Grigori Rodschenkow sei im Begriff, »einer der berühmtesten Flüchtlinge auf der Welt zu werden«, schrieb die englische Mail on Sunday unter Berufung auf anonyme Quellen: »Er fürchtet bereits um sein Leben.« In der Dokumentation »Icarus«, die am kommenden Freitag beim Sundance-Filmfestival in Park City/Utah ihre Weltpremiere haben wird, äußere sich der 58jährige umfassend zum russischen »Staatsdoping«. Der promovierte Chemiker leitete von 2006 bis 2015 Moskaus Antidopinglabor und tauchte danach in den USA unter. Nach eigenen Angaben steuerte er ein verdecktes Programm zur verbotenen Leistungssteigerung russischer Sportler. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
