Zum Inhalt der Seite

Streit zwischen Serbien und Kosovo

Belgrad. Ein Personenzug hat am Wochenende für Streit zwischen beiden Ländern gesorgt. Serbien hatte erstmals nach dem Bürgerkrieg vor fast zwei Jahrzehnten einen Zug auf die Reise in den Norden des Kosovos geschickt, wo die serbische Minderheit die Bevölkerungsmehrheit stellt. Albanische Polizisten stoppten ihn an der Grenze. Pristina bezeichnete seine Aufschrift »Kosovo ist Serbien« als Provokation. Serbiens Präsident Tomislav Nikolic drohte am Sonntag mit dem Einsatz der Armee. »Wir werden die Armee schicken, um die Serben vor ihrer potentiellen Ermordung zu schützen«, erklärte er. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2017, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!