Aus: Ausgabe vom 21.01.2017, Seite 1 / Ausland

Klaus Huhn gestorben

Berlin. Der Journalist, Sportpolitiker und jW-Autor Klaus Huhn ist tot. Das erfuhr jW aus seinem Freundeskreis. Er starb in der Nacht zum Freitag in Berlin. Huhn wurde 1928 in einer kommunistischen Arbeiterfamilie in Berlin geboren. Seit 1946 arbeitete er bei der Deutschen Volkszeitung, dem Organ der KPD, deren Mitglied er im selben Jahr wurde. Nach Gründung der SED arbeitete er bei deren Zeitung Neues Deutschland, wo er von 1952 bis 1990 Sportchef war. 1954 übernahm er die Organisationsleitung der Internationalen Friedensfahrt und blieb 38 Jahre lang einer der Direktoren des weltgrößten Amateuretappenrennens. Nach 1990 gründete er den Spotless-Verlag, den er bis 2006 leitete, und verlegte die Beiträge zur Sportgeschichte. Trotz schwerer Krankheit schrieb er noch in den vergangenen Wochen Beiträge für Unsere Zeit und jW. Ein ausführlicher Nachruf folgt. (jW)

Mehr aus: Ausland
  • Tragischer Tod des für den Petrobras-Skandal zuständigen Richters rettet Brasiliens Elite und Präsident Temer den Hals
    Peter Steiniger
  • Moldaus Präsident Igor Dodon besucht Moskau und will Transnistrien-Konflikt lösen
    Reinhard Lauterbach
  • Westafrikanischer Staatenbund marschiert in Gambia ein. Armee leistet keinen Widerstand. Entmachteter Präsident verhandelt über Rückzug
    Christian Selz, Kapstadt
  • Obama verwehrt Peltier endgültig Begnadigung. Kongress wegen Lager Guantanamo kritisiert
    Jürgen Heiser