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Doping

Mehr Fragen

Oberhof. Am Rande des Weltcups der Biathleten in Oberhof hat der russische Staffel-Olympiasieger Anton Schipulin erneut seine Unschuld beteuert und bei der Aufarbeitung des Dopingvorwürfe um Geduld gebeten. Der ARD sagte der 29jährige, er habe den Kollegen auf einem Treffen der Biathleten mitgeteilt, »dass ich nie gedopt habe und meine Proben immer sauber waren«. Nachdem Chefermittler Richard McLaren in seinem Bericht festgestellt hatte, dass zu den verdächtigen Athleten aus Russland 31 Biathleten gehören, hatte der Weltverband IBU zunächst zwei Athleten vorläufig gesperrt und von weiteren Untersuchungen gegen die 29 anderen Athleten gesprochen. Namen nannte die IBU bislang allerdings nicht. Schipulin äußerte, er habe »mehr Fragen als Antworten«.

Sollten sich die Dopingvorwürfe gegen russische Biathleten erhärten, könnte offenbar auch ein Ausschluss der gesamten Mannschaft aus dem Weltcup als Sanktion folgen. »Diese Konsequenz ist für die Zukunft nicht ausgeschlossen«, sagte Nicole Resch, Generalsekretärin der IBU. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2017, Seite 16, Sport

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