Zum Inhalt der Seite

Italien rutscht in eine Deflation

Mailand. Zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren hat es in Italien eine negative Inflationsrate (Deflation bzw. Preisverfall) gegeben. Die Verbraucherpreise fielen 2016 um 0,1 Prozent, wie die Statistikbehörde Istat am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen bekanntgab.

Zuletzt hatte das Land 1959 eine Deflation verzeichnet. 2015 waren die Preise so geringfügig gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, und zwar um 0,1 Prozent. 2016 ergab sich zwar insgesamt ein Rückgang, allerdings zogen die Preise zum Jahresende an. Im November legten sie um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, im Dezember um 0,5 Prozent. Für das neue Jahr erwartet Istat eine Inflationsrate von 1,0 Prozent. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!