-
04.01.2017
- → Inland
Zu hohe Nitratwerte im Grundwasser
Berlin. Wegen anhaltend hoher Nitratwerte im Grundwasser pocht Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf ein strengeres Düngerecht. »Wir müssen wirklich noch ernsthaft gegensteuern«, sagte sie am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des neuen Nitratberichts. Danach wurde der zulässige Grenzwert zwischen 2012 und 2014 an 28 Prozent der Messstellen überschritten. In den vergangenen Jahren habe sich die Nitratbelastung »nur geringfügig verbessert«, heißt es in dem Papier. Die EU-Kommission hatte Deutschland schon im November wegen zu hoher Nitratwerte vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagt. Als Hauptursache gilt übermäßiger Einsatz von Gülle und stickstoffhaltigem Dünger. Wo intensive Landwirtschaft betrieben wird – etwa in bestimmten Regionen von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – ist die Nitratbelastung am größten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!