-
02.01.2017
- → Inland
E.on vernichtet Stellen in Verwaltung
Berlin. Der Energiekonzern E.on will zahlreiche Stellen in der Verwaltung streichen. Das teilte Vorstandschef Johannes Teyssen der Rheinischen Post (Samstagausgabe) mit. Betroffen sei der Konzernsitz in Essen, wo derzeit rund 600 Mitarbeiter »in Zentralfunktionen« beschäftigt seien. Insgesamt sind dort 2.000 Menschen angestellt. Das Stellenvernichtungsprogramm des Konzerns trägt den Namen Phoenix. Mit ihm will E.on 400 Millionen Euro einsparen. Das Ausmaß der Stellenabbaus werde gerade ermittelt, so Teyssen. Dem Betriebsrat habe man zugesagt, sich »wie immer in solchen Fällen« um »sozialverträgliche Lösungen« zu bemühen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!