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Italien: Mehr Abschiebungen geplant

Rom. In Italien wird unter dem neuen Ministerpräsidenten, dem Sozialdemokraten Paolo Gentiloni, das Vorgehen gegen Migranten verschärft. Vorgesehen ist die Schaffung von 16 zusätzlichen Abschiebezentren, hieß es am Samstag aus Kreisen des Innenministeriums. Polizeichef Franco Gabrielli wies die Beamten an, verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um ausreisepflichtige Migranten ausfindig zu machen. Damit will Italien die Zahl der Abschiebungen deutlich erhöhen. 2015 wurden 27.000 Menschen zur Ausreise aufgefordert, rund 5.000 Abschiebungen wurden nach Zahlen der Statistikbehörde Eurostat vollzogen.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2017, Seite 2, Ausland

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