Zum Inhalt der Seite
Finanzwelt

Spanische Banken müssen Milliarden zahlen

Madrid. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Mittwoch entschieden, dass spanische Geldhäuser für Nachteile, die den Schuldnern aus ungültigen Vertragsklauseln entstanden, komplett aufkommen müssen. Daraus dürften für die Banken Rückzahlungen von insgesamt etwas mehr als vier Milliarden Euro resultieren. In der Finanzkrise hatten die Institute Hypothekendarlehensverträge mit sogenannten Mindestzinssatzklauseln ausgestattet. Diese sahen vor, dass der Kreditnehmer einen festgelegten Mindestzins bezahlen musste, auch wenn der Leitzins darunter lag. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!