Zum Inhalt der Seite

»Freiheitsfalken« bekennen sich zu Anschlag in Kayseri

Kayseri. Die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) haben sich zu dem Anschlag auf einen Bus mit Soldaten in der türkischen Stadt Kayseri bekannt, der am Sonnabend 14 Menschenleben gekostet hatte. Die TAK, die sich nach eigenen Angaben von der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) abgespalten haben, nannten gegenüber der kurdischen Nachrichtenagentur Firat die Namen des Attentäters vom Samstag sowie von den beiden Angreifern, die sich vor einer Woche in Istanbul in die Luft gesprengt hatten. In einem zu Wochenbeginn von Firat veröffentlichten Interview kritisierte ein PKK-Funktionär die TAK. Diese würden bei ihren Aktionen keine Rücksicht auf Zivilisten nehmen, folgten aber den »Regeln des Krieges«.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2016, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!