Probeabo abschließen und weiterempfehlen
Gegründet 1947 Mittwoch, 8. April 2020, Nr. 84
Die junge Welt wird von 2267 GenossInnen herausgegeben
Probeabo abschließen und weiterempfehlen Probeabo abschließen und weiterempfehlen
Probeabo abschließen und weiterempfehlen
Aus: Ausgabe vom 15.12.2016, Seite 10 / Feuilleton
Krim-Kunst

Eigentumsfrage

Ein rund 2.000 Jahre alter Goldschatz von der Krim soll von einem Amsterdamer Museum der Ukraine überlassen werden. Dies hat ein Gericht in der niederländischen Hauptstadt am Mittwoch entschieden. Die wertvollen Kunstwerke aus dem Besitz von vier Museen auf der Halbinsel im Schwarzen Meer befanden sich 2014 im Archäologiemuseum der Universität Amsterdam, als die Krim ihren Beitritt zur russischen Föderation beschloss. Das Allard Pierson Museum in Amsterdam wartete seitdem auf eine Klärung der Eigentumsfrage. Die vier nun russischen Museen hatten erklärt, der Schatz gehöre ihnen. Die Ukraine erhob ebenfalls Anspruch, weil es sich um nationales Kulturgut und staatliches Eigentum der Ukraine handele. Das Gericht entschied nun, der Schatz gehöre dem Staat, der ihn ausgeliehen habe. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. (dpa/jW)

Mehr aus: Feuilleton