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Deutsche Panzer nach Litauen

Grafenwöhr. Die Bundeswehr wird im Februar bis zu 500 Soldaten mit 26 Panzern und etwa 170 weiteren Militärfahrzeugen in Litauen stationieren. Sie sollen zur Abschreckung Russlands im östlichen NATO-Gebiet beitragen. Insgesamt werden dazu 4.000 Soldaten des Militärpakts in die drei baltischen Staaten und nach Polen geschickt. Das erklärte Christoph Huber, Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, am Mittwoch in Grafenwöhr.

300 Soldaten dieses Bataillons aus dem bayerischen Oberviechtach sind der Kern der Litauen-Truppe. Unterstützt werden sie von 150 bis 200 Sanitätern, Feldjägern und Pionieren. Bei den Panzern handelt es sich um 20 Schützenpanzer vom Typ »Marder« und sechs Kampfpanzer »Leopard 2«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2016, Seite 2, Inland

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