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09.12.2016
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Zivilisten sterben bei Luftangriffen auf IS
Bagdad/Damaskus. Bei Luftangriffen auf Gebiete unter Kontrolle der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) in Syrien und im Irak sind lokalen Quellen zufolge Dutzende Zivilisten ums Leben gekommen. Bei der Bombardierung der westirakischen Stadt Al-Kaim sollen laut Aussagen eines Krankenhausarztes 66 Menschen gestorben sein. Ein örtlicher Abgeordneter sprach am Donnerstag sogar von 120 Toten. Iraks Armeeführung wies die Meldungen hingegen als Propaganda des IS zurück. Bei Luftangriffen auf IS-Gebiete in Nordsyrien sollen nach Angaben der – syrischen Regierungsgegnern nahestehenden – »Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte« mindestens 22 Zivilisten getötet worden sein. (dpa/jW)
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