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Ousmane Sow gestorben

Der senegalesische Bildhauer Ousmane Sow ist tot. Der für seine monumentalen Plastiken mit den Namen afrikanischer Ethnien bekannte Künstler starb im Alter von 81 Jahren am Donnerstag in Dakar, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Sows Familie berichtete. Dessen Gesamtwerk spiegelt sein Interesse für Afrika und seine Menschen wider. Zwischen 1984 und 1987 schuf er »Die Nuba«: muskulöse und überlebensgroße Nuba-Ringer, danach folgten die Figurengruppen »Die Massai«, »Die Zulus« und schließlich »Die Peulh«. Seine 1998 entstandene Serie »Die Schlacht am Little Bighorn« wurde weltweit ausgestellt. Sow war der erste afrikanische Künstler, der in die renommierte französische Akademie der schönen Künste aufgenommen wurde. Er hatte Ende der 50er Jahre Dakar verlassen, um in Frankreich zu studieren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2016, Seite 11, Feuilleton

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