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Rom will Krisenbank mit Steuergeld retten

Mailand. Die italienische Regierung verhandelt einem Medienbericht zufolge mit der EU-Kommission über die Bedingungen für eine Rettung der angeschlagenen heimischen Bank Monte dei Paschi di Siena. Italien habe bereits einen Antrag auf Rekapitalisierung durch den Staat gestellt, berichtete die Zeitung Corriere della Sera am Freitag unter Berufung auf Insider. Die Regeln der EU-»Bankenunion« verbieten einen solchen »Bail-out« durch Steuergeld. Monte dei Paschi braucht frisches Kapital, um die Verluste aus dem Verkauf fauler Kredite im Volumen von 28 Milliarden Euro auszugleichen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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