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Protest gegen ­restriktive Asylpolitik

Düsseldorf. Rund 300 Menschen haben am Sonnabend in der NRW-Landeshauptstadt gegen Abschiebungen nach Afghanistan demonstriert. »Es verstößt gegen jede menschliche Ethik, Familien und gerade mal 18 Jahre alt gewordene Jugendliche in ein Kriegsgebiet zu schicken«, erklärte Oliver Ongaro von der Flüchtlingsinitiative Stay. Unterdessen verkündete Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU), die Abschiebepraxis drastisch verschärfen zu wollen. Er will die Abschiebehaft ausweiten, Sozialleistungen kürzen und ein Rückführungszentrum in Ägypten einrichten lassen. Seine Pläne werde Strobl auf dem CDU-Parteitag in Essen Anfang Dezember vorstellen, berichtete dpa. (bern)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2016, Seite 4, Inland

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