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Urteil nach Mord in Kolumbien

Bogotá. Kolumbiens früherer Geheimdienstchef Miguel Maza ist am Donnerstag zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof befand den Exgeneral für schuldig, am Attentat auf den liberalen Präsidentschaftskandidaten Luis Carlos Galán beteiligt gewesen zu sein. Galán wurde 1989 erschossen. Drahtzieher war das Medellín-Drogenkartell. Laut dem Urteil habe Maza den Personenschutz Galáns reduziert, um den Mord zu ermöglichen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2016, Seite 6, Ausland

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