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Nach Brand in Asylheim: Jubler vor Gericht

Bautzen. Neun Monate nach dem Brand in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Bautzen hat ein erster Prozess gegen damalige Schaulustige begonnen. Den drei Männern wird in dem am Montag begonnenen Verfahren vor dem Amtsgericht Bautzen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Sie sollen trotz Aufforderungen der Polizei den Platz vor dem brennenden Haus nicht geräumt und damit die Löscharbeiten behindert haben.

Zudem sollen sie den Brand »in unangemessener Weise« kommentiert haben. Das ehemalige Hotel war im Februar in Brand gesteckt worden. Schaulustige zeigten laut Polizei damals »unverhohlene Freude« und kommentierten das Feuer mit abfälligen Bemerkungen über Flüchtlinge. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.11.2016, Seite 4, Inland

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