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Die Erderwärmung um ein Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter hat die meisten ökologischen Schlüsselprozesse bereits verändert, ist das Ergebnis einer Studie, die in der neuen Ausgabe des Magazins Science vorgestellt wird. Lebewesen zögen in »völlig neue Gebiete« und veränderten ihre körperlichen Eigenschaften, erklärte Studienleiter Brett Scheffers von der University of Florida. Der Mensch bekomme die Veränderungen etwa durch Epidemien, Ernteausfälle und weniger Ertrag bei der Fischerei zu spüren. Die Wissenschaftler untersuchten 94 ökologische Prozesse. Bei 82 Prozent waren Veränderungen feststellbar. Das Ausmaß habe ihn »überrascht«, erklärte Koautor James Watson von der University of Queensland. »Es ist nicht mehr vernünftig, das als ein Problem der Zukunft zu betrachten.«(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2016, Seite 11, Feuilleton

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