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Islamisten in Aleppo setzen Chemiewaffen ein

Moskau. Die russische Armee hat den Aufständischen im nordsyrischen Aleppo den Einsatz von Chemiewaffen vorgeworfen. Spezialisten des Verteidigungsministeriums in Moskau hätten in einem bis vor kurzem von den Islamisten kontrollierten Stadtteil »nicht explodierte Artilleriemunition« entdeckt, in der »giftige Substanzen« enthalten seien, hieß es in der am Freitag von der Nachrichtenagentur Interfax verbreiteten Erklärung. Eine erste Untersuchung habe ergeben, dass es sich »mit hoher Wahrscheinlichkeit um Chlorgas und weißen Phosphor« handle. Moskau kündigte an, dass die Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) fortgesetzt werden solle. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2016, Seite 1, Ausland

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