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08.11.2016
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UNO untersucht NATO-Luftangriff
Kabul. Nach dem Tod von mehr als 30 Zivilisten bei einem NATO-Luftangriff im Norden Afghanistans hat die UNO eine Untersuchung angekündigt. Vorläufige Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass bei dem Luftangriff in der Provinz Kundus mindestens 32 Zivilisten getötet und 19 weitere verletzt worden seien, die meisten von ihnen Frauen und Kinder, erklärte die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) am Sonntag abend. Der Tod von Zivilisten sei »unannehmbar« und untergrabe die Bemühungen »zum Aufbau von Frieden und Stabilität in Afghanistan«, kritisierte der UN-Beauftragte Tadamichi Yamamoto.
Der Luftangriff am Donnerstag hatte in Kundus für wütende Proteste gesorgt. Trauernde Angehörige trugen die Leichen ihrer getöteten Kinder durch die Provinzhauptstadt. (AFP/jW)
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