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Hanjin-Reederei macht Standorte dicht

Seoul. Die insolvente südkoreanische Reederei Hanjin will ihre Standorte in Europa dichtmachen. Das Unternehmen habe bei einem Handelsgericht in Seoul beantragt, seine Standorte in mehr als zehn europäischen Ländern schließen zu dürfen, sagte eine Sprecherin am Montag. Betroffen seien unter anderem Deutschland mit dem Regionalsitz des Unternehmens, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Dänemark.

Die Schließungen sollen den Angaben zufolge nach Möglichkeit noch in dieser Woche beginnen. In Südkorea und in den USA hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet, was dazu führte, dass weltweit zahlreiche Schiffe des Unternehmens auf See festsaßen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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