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Aus: Ausgabe vom 31.10.2016, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Mitteilungen

Der Sprecherrat der Kommunistischen Plattform spricht sich in den aktuellen Mitteilungen gegen ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis aus. »Wenn wir Friedenspartei ohne Wenn und Aber bleiben wollen, also vor allem beim Nein zur NATO und zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, dann ist eine Regierungsbeteiligung im Bund undenkbar.« Reiner Zilkenat erinnert an den Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion vor 75 Jahren, und Wolfgang Biedermann hebt die Bedeutung des Hauptkriegsverbrecherprozesses in Nürnberg hervor, der am 1. Oktober vor siebzig Jahren endete. Victor Grossman würdigt die Frauen, die für die zweite spanische Republik kämpften. (jW)

Mitteilungen, Heft 10/2016, 38 S., ein Euro Spendenempfehlung plus Porto, Bezug: Kommunistische Plattform der Partei Die Linke, Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de

Förderkreis

Besondere Zeitdokumente hebt der Förderkreis der Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung hervor. Darunter sind Dokumente zur Entstehungsgeschichte der KP Albaniens und der KP Jugosla­wiens aus dem Jahr 1943, die Erwin Lewin erläutert. Jörg Wollenberg gedenkt des vergessenen Spanien­kämpfers Willy Gengenbach. Siegfried Prokop dokumentiert Briefe des SPD-Zentralausschussmitglieds Erich W. Gniffke, der sich für eine Fusion von KPD und SPD eingesetzt hatte, später aber die DDR verließ. (jW)

Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Nr. 50, September 2016, 64 S., 3,00 Euro, Bezug per E-Mail: d.goldbeck@web.de

Rotfuchs

In der »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« schreibt Horst Schneider zum Warschauer NATO-Gipfel, mit ihm werde den Völkern »die Gratwanderung am Rande des atomaren Krieges« bewusst aufgezwungen. Jürgen Heiducoff meint, man könnte zu der Feststellung neigen: »Wer Hillary Clinton wählt, wählt den Krieg«. Peter Steiniger untersucht die »Verschwörung gegen die Demokratie« in Brasilien, Matin Baraki die NATO-Strategie in Afghanistan. Als Nachdrucke enthält das Heft Texte von Hermann Kant zum Film Konrad Wolfs »Ich war 19« aus dem Jahr 1968 und von Wolf-Dieter Gudopp über »Elemente des linken Antikommunismus« aus dem Jahr 1969. Als Beilage: Artikel von Ludwig Elm und Ekkehard Lieberam (»Rechte Geschichtspolitik unter linker Flagge«) sowie von Lieberam (»Was ist denn eigentlich bei der Linkspartei los?«). (jW)

Rotfuchs, November 2016, 32 Seiten, kostenlos, Spenden erbeten. Bezug: Konstantin Brandt, Glanzstr. 6, 12437 Berlin, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net

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