-
19.10.2016
- → Ausland
Kolumbien: Klage wegen Paramilitarismus
Bogotá. Kolumbianische Sicherheitsbehörden haben 16 Personen verhaftet, denen Verbindungen zu ultrarechten Paramilitärs und die Beteiligung an Verbrechen zur Last gelegt werden. Dies gab die Generalstaatsanwaltschaft am Montag bekannt. Unter den Festgenommenen befinden sich laut Telesur die ehemaligen Bürgermeister der Städte Nueva Granada und El Retén im Bundesstaat Magdalena. Menschenrechtler beklagen seit langem eine Verstrickung von Paramilitarismus und Staatsapparat. Die bewaffneten Gruppen begehen immer wieder Morde an Zivilisten, betroffen sind vor allem Gewerkschafter und Aktivisten sozialer Bewegungen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!