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Doping: Fast nicht mehr wahr

Lausanne. Hammerwerferin Tatjana Lyssenko (Russland) war bei ihrem Olympiasieg 2012 in London mit dem anabolen Steroid Turinabol gedopt, wie das IOC in Lausanne mitteilte. Olympiasiegerin von London sei damit Anita Wlodarczyk (Polen) vor Betty Heidler (Frankfurt am Main) und Zhang Wenxiu (China). Heidler, die ihre Karriere gerade beendet hat, kann sich darüber, dass ihre Bronzemedaille nun in Silber umgetauscht wird, »fast nicht mehr freuen«. Lyssenko sei bereits von Juli 2007 bis Juli 2009 wegen Dopings gesperrt gewesen, fügte die Deutsche an. »Eine lebenslange Sperre kommt nach ihrem Karriereende zu spät.« Das positive Testergebnis hatte eine Nachkontrolle ergeben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2016, Seite 16, Sport

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