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Preisanstieg bei ­Ackerland ungebremst

Berlin. Das Bundesagrarministerium sieht keine Anzeichen für eine Trendwende beim Preisanstieg für Agrarland. »Die Situation wird sich kaum entspannen«, erklärte das Ministerium auf Anfrage. »Außerlandwirtschaftliches Investorenkapital sucht sich verstärkt Anlagemöglichkeit im Agrarbereich.« Dies führe zum Anstieg der Kauf- und Pachtpreise. Das behindere die Entwicklungsmöglichkeiten aktiver Bauern vor Ort zunehmend. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Durchschnittspreis für ein Hektar Agrarland bundesweit auf fast 19.600 Euro weit mehr als verdoppelt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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