-
06.10.2016
- → Kapital & Arbeit
Preisanstieg bei Ackerland ungebremst
Berlin. Das Bundesagrarministerium sieht keine Anzeichen für eine Trendwende beim Preisanstieg für Agrarland. »Die Situation wird sich kaum entspannen«, erklärte das Ministerium auf Anfrage. »Außerlandwirtschaftliches Investorenkapital sucht sich verstärkt Anlagemöglichkeit im Agrarbereich.« Dies führe zum Anstieg der Kauf- und Pachtpreise. Das behindere die Entwicklungsmöglichkeiten aktiver Bauern vor Ort zunehmend. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Durchschnittspreis für ein Hektar Agrarland bundesweit auf fast 19.600 Euro weit mehr als verdoppelt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!