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EU und Japan gegen ­Elfenbeinhandelsverbot

Tokio/Johannesburg. Japan hat sich bei der laufenden Weltartenschutzkonferenz in Johannesburg laut einem Medienbericht gegen ein vollständiges Handelsverbot für Elfenbein ausgesprochen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch berichtete, befürwortet Tokio Ausnahmen bei Produkten, die nicht aus Wilderei oder illegalem Handel stammen. Einige Länder, darunter China, hätten jedoch die Frage aufgeworfen, ob zwischen legal und illegal gehandeltem Elfenbein überhaupt unterschieden werden könne, hieß es.

Die Artenschutzkonferenz beschloss 1989, den internationalen Handel mit Elfenbein zu verbieten. Die Europäische Union will aber Kauf und Verkauf von antikem Elfenbein innerhalb der EU weiterhin erlauben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2016, Seite 7, Ausland

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