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Bundesregierung nimmt BAMF in Schutz

Berlin. Im Streit um gefälschte Pässe von Flüchtlingen hat die Bundesregierung das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Schutz genommen. Es gebe bei der Kontrolle der Pässe ein gut eingeübtes Verfahren, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag in Berlin. Seit März seien so mehr als 3.300 Fälschungen aufgefallen. Jedem Fall werde nachgegangen, bis hin zu Strafanzeigen.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte am Wochenende Aufklärung über Mängel bei den Überprüfungen von Personalien im BAMF verlangt. Bei Stichproben von Flüchtlingspässen in Bayern seien viele Fälschungen festgestellt worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2016, Seite 4, Inland

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