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Prokurdische Politikerin ­widerspricht Terrorvorwurf

Diyarbakir. Die von Ankara abgesetzte prokurdische Bürgermeisterin der Stadt Diyarbakir hat den Vorwurf bestritten, die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) zu unterstützen. »Damit haben wir nichts zu tun«, sagte Azize Deger Kutlu der Deutschen Presse-Agentur. Vielmehr sei die Maßnahme der Regierung in Ankara »antidemokratisch« und komme einem »Putsch« gleich. Die türkische Regierung wirft ihr und anderen abgesetzten Bürgermeistern unter anderem finanzielle Unterstützung der PKK vor. Kutlu sagte, Inspekteure hätten die Finanzen der Gemeinde mehrmals geprüft, aber keine Beweise gefunden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2016, Seite 2, Ausland

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