-
16.09.2016
- → Ausland
Prokurdische Politikerin widerspricht Terrorvorwurf
Diyarbakir. Die von Ankara abgesetzte prokurdische Bürgermeisterin der Stadt Diyarbakir hat den Vorwurf bestritten, die Kurdische Arbeiterpartei (PKK) zu unterstützen. »Damit haben wir nichts zu tun«, sagte Azize Deger Kutlu der Deutschen Presse-Agentur. Vielmehr sei die Maßnahme der Regierung in Ankara »antidemokratisch« und komme einem »Putsch« gleich. Die türkische Regierung wirft ihr und anderen abgesetzten Bürgermeistern unter anderem finanzielle Unterstützung der PKK vor. Kutlu sagte, Inspekteure hätten die Finanzen der Gemeinde mehrmals geprüft, aber keine Beweise gefunden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!